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Derb-Diskretes sprudelte aus dem Rollstuhl - FT 15.05.2010 |
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Derb-Diskretes sprudelte aus dem Rollstuhl
Lizzy Aumeier gastierte im Rahmen der 100-Jahr-Feier der Feuerwehr in Wohlmuthshüll
Selbst im Rollstuhl gelang es Lizzy Aumeier (zusammen mit Tatjana Shapiro) ihr Publikum zu faszinieren. "Da musst erst einmal einen Autounfall haben ,,dass d' als Frau richtig g'nagelt wirst" stimmte sie in ihrer derb-direkten Art auf das "Programm für Frauen" ein. Statt "Divenrausch" spielte sie situationsbedingt ein "Best of" ihrer Programme.
Im Mittelpunkt dabei stets der ewige Geschlechterkampf und die Tücken des Alltags. So erklärte Lizzy Aumeier Begriffe wie Emanzipation ("ich kann nicht kochen wie meine Mutter, dafür saufen wie mein Vater) und begründete, warum nur zehn Prozent der Frauen in den Himmel kommen. "Kämen alle rein, wär's ja die Hölle." Lizzy Aumeier enthüllte, dass "Macbeth" ursprünglich ein oberpfälzisches Drama war und " Bonanza" wohl die erste Schwulen-WG. "Die vermehren sich, obwohl die doch keine Kinder kriegen können" wunderte sich Lizzy Aumeier, die selbst Bad Staffelstein Positives abgewinnen konnte. "Dort sind alle Badegäste älter und hässlicher als ich." Die Gesundheitspolitik ist ebenso Zielscheibe ihrer Spottes wie die TV-Werbung, die Staubsaugervertreter Gottes, die Zeugen Jehovas oder Partnerschaftsanzeigen. Und dann ist sie wieder beim Thema Nummer eins, Liebe und Sex: Bei Professor Joachim Sauer und Angela Merkel hat sie diesbezüglich den Eindruck: "Da trifft Not auf Elend." Aber das ist alles eine Frage der Vorstellungskraft.
Quelle: Fränkischer Tag Forchheim vom 15.05.2010, Seite 12
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